Good Website Inspector

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Regeln

Regel: Verkleinere Javascripte

Verkleinern (Minifying) der Scripte führen zu einer schnelleren Ladezeit der Seite, da die Anzahl der zum Benutzer übertragenen Bytes verringert wird.

Es sollten sowohl alle externen Javascript Ressourcen/Dateien als auch alle inline Javascripte, die direkt in den HTML-Code geschrieben wurden, verkleinert werden.

Regel: Javascripte nicht im <head>

Javascripte, die im Document-<head> platziert sind, sollten vermieden werden. Die Darstellung der Website wird stark verlangsamt, da mit der Darstellung erst dann begonnen wird, wenn die dort stehenden Javascripte komplett geladen und ausgeführt wurden. Javascripte sollten immer am Seitenende nahe dem schließenden </body>-Tag platziert werden.

Regel: Javascripte am Seitenende

Javascripte die am Anfang oder in der Mitte des Document-<Body> platziert wurden, sollten vermieden werden. Die Darstellung der Website wird stark verlangsamt, da mit der Darstellung erst dann begonnen wird, wenn die dort stehenden Javascripte komplett geladen und ausgeführt wurden.

Javascripte sollten immer am Seitenende nahe dem schließenden </body>-Tag platziert werden.

Regel: Kein document.write(ln)

Die Benutzug von document.write oder document.writeln im Javascript sollten vermieden werden, da sie den Seitenaufbau behindern und asynchrones Laden unmöglich machen. Die meisten Werbe-/Vermarktungsdienste nutzen zur Auspielung von Bannerwerbung leider noch document.write, mit Ausnahme von Google AdWords.

Die gute und moderne Art, Inhalte dynamisch mittels Javascript zu manipulieren läuft über DOM (Document-Object-Model)-Manipulation, die auch asynchron ladbar und besser cachbar ist. DOM-Methoden können komplette HTML-Konstrukte verarbeiten und nachträglich in die Website einfügen, auch wenn das Script am Ende der Seite vor dem schließenden </body>-Tag platziert wurde.

Regel: Lade Javascripte asynchron

Die Nutzung einer Asynchronen Ladetechnologie in Javascript führt zu einer deutlich schnelleren Ladezeit der Webite. Die Auswirkungen auf den Benutzer sind sehr stark, da sich eine gute Seite mit vielen asynchron geladenen Scripten, zumindest optisch so anfühlt, als ob keine Javascripte enthalten sind, da diese den Seitenaufbau nicht blockieren. Bilder und andere dargestellte Objekte werden dargestellt als ob Javascript nicht oder nur sehr sparsam genutzt worden wäre.

Regel: Kein Inline Javascript

Interne Javascripte mit einer Größe von mehr als 512 Bytes sollten für ein optimales Caching vermieden werden. Es sollte so viel Javascript wie möglich in externe Dateien mit einem "Far-Expire-Header" für ein optimales Caching und schnellere Ladezeit ausgelagert werden.

Das erhöht die Wartbarkeit und beschleunigt die Ladezeit bei wiederkehrenden Besuchern, da der Browser die Javascript-Dateien bereits vorliegen hat.

Regel: <noscript>-Tags benutzen

Noscript-Tags zeigen alternativen Inhalt für Benutzer mit Browsern ohne oder mit deaktiviertem Javascript - oftmals mobile Geräte oder Suchmaschinenrobots.

Es sollte mindestens ein Noscript-Tag für Trackingpixel der Webanalysetools gesetzt werden. Wenn die Seite eine ausschließlich auf Javascript basierende Navigation besitzt, sollte eine komplette rein auf HTML-basierende, semantische Navigation innerhalb eines Noscript-Tags gesetzt werden.

Der Good Website Inspector wurde von Hubert Burda Media entwickelt.
Autor: Stefan Seifarth, Media Innovation Lab GmbH, Hubert Burda Media, Impressum & Datenschutz